Montag, Oktober 13, 2008

"Eh die fährt, fahr ich lieber besoffen!"

Ich hatte gerade ein Mandantengespräche, das so denkwürdig war, dass ich es unbedingt posten muss!
Zugegebenermaßen, ich bin auch nicht völlig vorurteilsfrei, ich denke auch, dass meine Frau schlechter Auto fährt als ich, aber das hätte selbst ich nicht fertig gebracht.
Mein Mandant sitzt bei mir, weil er unter Alkoholeinfluss mit seinem Auto im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs war. Seine nüchterne Frau saß auf dem Beifahrersitz...
Er erzählte mir, dass man gemeinsam auf einer Feier gewesen sei und er in exzessiver Form dem Alkohol zugesprochen hatte. Als es dann auf den Heimweg gehen sollte, bot sich seine Frau an, das Fahrzeug zu führen, da er wohl nicht mehr dazu imstande sei.
Er lehnte dieses Angebot dankend ab und hatte dabei nach eigener Darstellung nur die Sicherheit des Straßenverkehrs im Auge: Haben Sie meine Frau schonmal fahren sehen, die fährt so besch...., dass es sicherer ist, wenn ich besoffen fahre!
Gut, man kann sich darüber streiten, wer der bessere Autofahrer ist, aber es gibt Situationen, in denen ich das nicht diskutieren würde.
Ich hoffe, dass seine Vorurteile sich durch die ihn erwartende Strafe etwas abmildern werden.
Jetzt muss er nur noch seiner Frau erklären, dass sie ihn die nächsten Monaten fahren soll. Ich sag nur: Herzlichen Glückwunsch!

2 Comments:

At 12:00 nachm., Blogger Werner Siebers said...

Schlechter als Du???? Ähh, wie jetzt .., hat die keinen Führerschein?

 
At 4:20 nachm., Anonymous Pierre said...

Vielleicht wolte der Mandant mit Notstand argumentieren, während der Fahrt musst er ans Steuer, um Leib und Leben aller zu retten.

 

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